Gebäude- Energieberater / Energiesparberater - Wer ist das?


- Energieberatung rund um Ihr Haus

- Der Ablauf einer Energieberatung...


Da es sich bei der Berufsbezeichnung "Gebäude- Energieberater oder Energiesparberater" nicht um einen Lehrberuf oder ein Studienfach handelt, gibt es unterschiedliche Qualifikations-Voraussetzungen.

Der Energiesparberater besitzt eine fachbezogene Ausbildung als Ingenieur oder Meister im Bau- oder technischen Anlagenbereich. Weiterhin sind abgeschossene Fortbildungsmaßnahmen und Zusatzqualifikationen erforderlich. Er verfügt über fundiertes Wissen im Bereich der Bauphysik und modernen Anlagentechnik, und weiß über die aktuellen Angebote der Fördermittel und zinsgünstigen Darlehen Bescheid.

Die Aufnahme in die Energiesparberater-Liste der entsprechenden Behörden ist nur mit Nachweis der Qualifikation möglich.



Was macht ein Energieberater, wenn er ein Haus überprüft?

Zuerst nimmt der Energieberater die Fakten in Augenschein: Grundriss des Hauses, die letzten Gas- bzw. Heizölrechnungen und das Schornsteinfegerprotokoll.

Er fragt die Hausbesitzer nach dem Hausalter, nach An- und Umbauten, nach Dämmung und Heizungsanlage.

Dann prüft er die Außenwände, Keller, Dachboden und Fenster.

Damit erstellt er eine Energiebilanz für das Haus und zeigt den Besitzern auf, mit welchen Veränderungen welche Energieeinspareffekte zu erzielen wären. Der Berater unterbreitet Vorschläge für Maßnahmen im Dach- und Kellerbereich, an Außenwänden, Fenstern, Decken, Fußböden und an der Heizung. Der Staat bezuschusst die Beratungskosten mit max. 450 Euro.

Bedingung: Die Baugenehmigung muss in den neuen Bundesländern vor dem 1.1.1989, in den alten vor dem 1.1.1984 erteilt worden sein.


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