Thermografie und mehr



Es ist ein Irrglaube die Energieeffizienz eines Gebäudes nur mit Hilfe der Thermografie beurteilen oder dieses sogar sanieren zu können. Die reine Außenthermografie gibt in der Regel nur bunte Bildchen für die Galerie. Viel aussagekräftiger ist da schon die Innenthermografie, die Wärmebrücken exakt in Ihren Ausmaßen darstellt.

Keinesfalls lässt sich ein quantitativer Wärmeverlust bestimmen, aber gerade dieser ist so wichtig für die Energieeffizienz eines Gebäudes. Ich nutze die Thermografie-Kamera vornehmlich zur Abrundung eines „Energetischen Hauschecks“, bzw. zur Findung von Wärmebrücken bei der Schimmelpilz-Diagnose und zur Findung von Undichtigkeiten bei Fußbodenheizungen und Luftdichtheitsprüfungen (Blower-Door®).


Pfusch am Bau: Innenthermografie bei einem (Blower-Door®) Test im Unterdruckverfahren.
Defekte bzw. mangelhaft erstellte Dampfbremsfolie bei einer Paneeldecke im DG.
Der Bauherr muss die Paneeldecke wieder entfernen. Die Folie muss lückenlos befestigt werden.
Durch einen baubegleitenden Test bzw. gewissenhafter Montage hätte dieser Mangel verhindert werden können.

Wenn Sie Ihr Haus von außen und innen thermografiert haben möchten, rufen Sie mich an. Die Kosten werden 250 € netto* keinesfalls überschreiten. Ich erstelle Ihnen gerne ein entsprechendes Angebot. Die Anzahl der Bilder mit deren Auswertungen bestimmen Sie.


*Im Umkreis von 50 km um 69198 Schriesheim. Darüber hinaus muss ich leider einen Entfernungszuschlag erheben.

Luftdichtheitsprüfung

(auch unter dem Namen Blower-Door® bekannt)
Mit dem Fokus auf eine möglichst hohe Energieeffizienz eines Gebäudes ist eine hohe Luftdichtheit unabdinglich.

Daher schreibt die DIN 4108–7 folgende maximalen Luftwechsel durch Leckagen vor:
  •  Neubauten ohne Lüftungsanlage 3,0 h-1
  •  Neubauten mit Lüftungsanlage 1,5 h-1
  •  Passivhäuser 0,6 h-1

Das bedeutet, bei einem Gebäude darf die beheizte Luftmenge (Innenvolumen) durch Leckagen bei einer Windbelastung von 50 Pa Differenzdruck (innen zu außen) höchstens 1,5 mal in einer Stunde ausgetauscht werden.

50 Pa entsprechen etwa einer Windstärke von 5 Bofort. Daher muss besonders beim Trockenbau sehr sorgfältig gearbeitet werden. Es darf keinesfalls die luftdichte Ebene der Außenhülle beschädigt werden. Hier ist die Gefahr der Schimmelpilzbildung im Leckagebereich besonders groß.



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